Informationen und Berichte


Rundmail 2011 - Zusammenarbeit Entomofaunistische Gesellschaft e. V. LV Sachsen
und LfULG-UNB

Liebe Mitglieder der EFG, liebe Freilandforscher,

ein gesundes und glückliches neues Jahr und eine erfolgreiche Kartiersaison 2012 mit interessanten Beobachtungen wünscht Ihnen der EFG-Vorstand.

Ende 2010 wurde das neue Standardverfahren für die Erteilung einer artenschutzrechtlichen Ausnahmegenehmigung für die Freilandforschung in Sachsen eingeführt. Wie Sie möglicherweise gehört und bzw. durch Rückfragen einzelner Behördenmitarbeiter erfahren haben, standen einige Untere Naturschutzbehörden (UNB) den Aktivitäten der Kartierer relativ skeptisch gegenüber.
Gerade nach Abschluss der ersten Kartiersaison ist es daher sinnvoll, den UNB durch den Rücklauf der Kartierungsdaten deutlich zu machen, dass die Arbeit der EFG und ihrer Mitglieder einen gewichtigen und unverzichtbaren Beitrag für die Naturschutzarbeit im Freistaat Sachsen leistet.

Gemäß den von den UNB erteilten Genehmigungen sind die Kartierungsdaten bis zum 28. Februar durch die EFG an das LfULG zu liefern (wenn Funde erst teilweise aufgearbeitet sind, hilft es uns, wenn Sie schon diese liefern). Um den Naturschutzbehörden keinen Anlass zur Kritik zu geben, sollte dieser Termin ernst genommen und das LfULG über die Kartierungsaktivitäten 2011 informiert werden. Wir haben ein kurzes Blatt erstellt, das Ihnen die erforderliche Antwort erleichtert. Bitte senden Sie das ausgefüllte Blatt (Download als WORD-Dokument unter diesem Artikel) per Mail bis zum 15. Februar an das LfULG (Heiner.Blischke@smul.sachsen.de) oder per Post an die EFG. Es wird dann eine Übersicht erstellt, in die dann auch die tatsächlich gelieferte Anzahl an Datensätzen eingetragen wird. Diese Übersicht wird dann im Frühjahr den UNB gesendet. Das LfULG wird sich auch weiterhin für die Freilandforscher bei den UNB einsetzen, falls es Probleme gibt.

In der Zwischenzeit hat das LfULG weitere Hilfsmittel für die Arbeit der EFG-Freilandforscher entwickelt. So wurden von allen sächsischen Messtischblatt-Quadranten digitale Karten erstellt, so dass nun exklusiv für die Inhaber einer artenschutzrechtlichen Ausnahmegenehmigung für die Freilandforschung sehr gute Karten für die eigene Kartierung zur Verfügung stehen. Diese lassen sich am heimischen Drucker bedarfsweise ausdrucken und dann im Gelände für die Kartierung der Funde nutzen. Bezugsmöglichkeiten für die digitalen Karten erfahren sie bei Herrn Heiner Blischke (s. o.).

Für Freilandforscher, die aktuell noch Probleme mit der in Sachsen üblichen digitalen Erfassung von Artdaten haben, wird es in diesem Jahr kostenlose Anwenderschulungen für MultiBaseCS geben. Diese Fortbildungen stehen somit erstmalig auch Personen außerhalb der Naturschutzverwaltung offen, die künftig mit MultiBaseCS arbeiten wollen. Auf den Fortbildungen wird es in begrenztem Umfang auch technische Unterstützung bei der digitalen Aufbereitung von bereits vorhandenen Datenbeständen geben. Über die angebotenen Einsteiger-Schulungen und Workshops sowie die Termine wird in Kürze auf der Internetseite www.umwelt.sachsen.de/umwelt/natur/19895.htm, http://www.efgsachsen.de unter -Infos und Berichte oder www.natur.sachsen.de >Artenschutz > Zentrale Artdatenbank > Schulungen und Workshops informiert. Die Anmeldung für diese Schulungen geschieht zentral und ausschließlich über das Portal auf www.multibasecs.de bzw. schriftlich.

Gruß aus der Oberlausitz


Jörg Gebert
EFG, LV Sachsen (Leitung), Schleife-Rohne, den 19.01.2012

Jahresinfo 2011 der Freilandforscher für die Naturschutzbehörden

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Antragsformular zur Erteilung der Ausnahmegenehmigungen zur Freilandforschung:

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